Nonverbal bedeutet nicht, dass ein Kind nichts zu sagen hat. Es braucht nur einen anderen Weg, solange die Sprache sich noch bildet. Wenn wir ihm diesen Weg geben, sinkt der Frust, es gibt weniger Ausbrüche und die Verbindung wächst.
Diese Schritte sind nicht nur für ein völlig nonverbales Kind. Sie helfen auch, wenn die Sprache einfach spät kommt: ein Kind, das später zu sprechen begann, nur wenige Wörter nutzt oder viel mehr versteht, als es sagen kann. Bilder mit Ton geben jetzt eine Stimme, während sich die echte Sprache weiter entwickelt, und fördern sie oft.
UK, also Unterstützte Kommunikation, umfasst alle Arten der Kommunikation, die ohne Lautsprache auskommen oder diese ergänzen:
Das Ziel ist einfach: Das Kind kann zeigen oder sagen, was es möchte, wie es sich fühlt und was los ist.
Viele Eltern befürchten, dass Bilder die Sprachentwicklung stoppen. Studien zeigen jedoch das Gegenteil: UK unterdrückt die Sprache nicht. Oft fördert sie diese sogar, weil das Kind merkt, dass Kommunikation funktioniert, und dadurch noch mehr kommunizieren möchte. Deshalb lohnt es sich, früh mit UK zu beginnen, statt abzuwarten, bis das Kind von selbst spricht.
Timo bietet Bildkarten mit echter Stimme, nach Bedürfnissen gruppiert, inklusive Notfallwörtern. Das Kind drückt eine Karte, Timo spricht sie laut aus, und das Kind wird gehört, auch wenn die eigenen Wörter noch fehlen.
Wege zu kommunizieren, ohne Lautsprache oder als Ergänzung zu ihr: Bildkarten, Symbole, Gesten oder Apps, die ein Wort laut aussprechen.
Manche beginnen später zu sprechen, andere kommunizieren ihr Leben lang auf andere Weise. UK steht der Sprache nicht im Weg und fördert sie oft, daher lohnt sich ein früher Beginn.
Mit einigen der wichtigsten Karten, verknüpft mit den grundlegenden Bedürfnissen des Kindes, die jeden Tag in denselben Situationen genutzt werden.